Die Feuerwehr Lahntal wurde am Freitagvormittag, den 13. Januar 2023 zu einem Scheunenbrand im Ortsgebiet Caldern alarmiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde in einer an ein Wohngebäude angrenzenden Scheune eine starke Rauchentwicklung festgestellt. Ein Angriffstrupp ging unter Atemschutz und Wärmebildkamera zur Erkundung ins erste Obergeschoss vor und lokalisierte einen Kaminbrand als Ursache für die Rauchentwicklung. In der Scheune wird für die Heizung des Wohngebäudes eine Holzheizung betrieben. Das Feuer war noch vor Eintreffen der Feuerwehr mangels ausreichender Masse erloschen.
Die weiteren Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich auf die Kontrolle aller Räumlichkeiten, hierzu wurde ein weiterer Trupp unter Atemschutz eingesetzt. Des Weiteren unterstützte man den nachträglich angeforderten Schornsteinfeger und belüftete das Gebäude.
Neben der Feuerwehr war ein Rettungswagen, die Polizei sowie die Brandschutzaufsichtsdienst vor Ort. Verletzt wurde niemand.
Arbeitsintensiver Start in das neue Jahr für die Feuerwehr Lahntal.
Die Feuerwehr Lahntal wurde am frühen Sonntagmorgen, den 01.01.2023 um 02:00 Uhr zu einem Garagenbrand in Lahntal-Goßfelden alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein aus Holz errichtetes Carport und ein darunter geparkter PKW in Vollbrand. Die Bewohner des dazugehörigen Wohnhauses hatten dieses bereits verlassen. Ein direkt angrenzenden Wohnhaus wurde durch die Feuerwehr evakuiert.
Um eine Ausbreitung auf weitere Gebäude zu verhindern, wurde umgehend eine Riegelstellung und parallel, über mehrere Strahlrohre, ein massiver Außenangriff aufgebaut. Trotz aller Bemühungen und des für die Brandbekämpfung ungünstigen Windes war der Übergriff des Feuers auf das Wohnhaus nicht mehr abzuwenden.
Aufgrund der drastischen Brandausbreitung und um eine ausreichende Verfügbarkeit von Atemschutzgeräteträgern sicherzustellen, ließ man die Feuerwehren Wetter-Mitte, einschließlich der Drehleiter sowie Cölbe-Mitte nachalarmieren. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Cölbe-Mitte stellten über die Dauer der Löscharbeiten mit einem Löschfahrzeug den Grundschutz für die Gemeinde Lahntal sicher, sofern es zu weiteren Einsätzen im Gemeindegebiet kommt.
Zusätzlich zur Außenbrandbekämpfung und zwei Trupps unter Atemschutz im Inneren des Gebäudes, brachte man vor dem Gebäude die Drehleiter in Stellung. So konnte man durch den Einsatz des Wenderohrs und das Abdecken des Daches im weiteren Verlauf einen zügigen Löscherfolg erzielen.
Insgesamt kamen 8 Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Das Gebäude wurde massiv beschädigt und ist nicht mehr bewohnbar.
Neben den Feuerwehren Lahntal, Wetter-Mitte (Drehleiter, Löschfahrzeug, Einsatzleitwagen) und Cölbe (Löschfahrzeug) war auch die Feuerwehr Marburg-Mitte (Abrollbehälter Atemschutz, Gerätewagen-Logistik) eingebunden. Weiterhin waren die Polizei Marburg, der Rettungsdienst, Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke und die Brandschutzaufsicht des Landkreises vor Ort.
Die Kriminalpolizei Marburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Verletzt wurde niemand. Die Brandausbreitung auf weitere Gebäude konnte verhindert werden.
Die Einsatzbereitschaft an Fahrzeug und Gerät war gegen 09:00 Uhr wiederhergestellt.
Die Feuerwehr Sterzhausen wurde am frühen Samstagabend gemeinsam mit dem Rettungsdienst in den Ortskern von Sterzhausen alarmiert.
Die Feuerwehr wurde parallel zum Rettungsdienst alarmiert, da aufgrund des Notrufs davon auszugehen war, dass der Patient die Wohnungstür nicht selbstständig öffnen kann.
Die Feuerwehr erkundete zunächst mögliche Zugangsmöglichkeiten und öffnete schließlich die Tür möglichst schadensfrei, außerdem unterstützte man im weiteren Verlauf den Rettungsdienst.
Der Einsatz für die Feuerwehr konnte nach ca. 30 Minuten beendet werden.
Am Dienstag, den 19.07.2022 kam es in Schönstadt (Gemeinde Cölbe) zu einem Flächenbrand, welcher sich aufgrund der Thermik schnell in Richtung eines angrenzenden Waldstücks ausbreitete und schließlich übergriff. Im weiteren Verlauf des Einsatzes kam es zu einem Großaufgebot der Feuerwehr.
Nachdem bereits diverse Katastrophenschutzzüge (Löschzüge) des Landkreises Marburg-Biedenkopf in den Einsatz eingebunden waren, wurde auch der Löschzug 17, gestellt durch die Freiwillige Feuerwehr Lahntal am Mittwochmorgen, den 20.07.2022 um 05:12 Uhr alarmiert und in den Bereitstellungsraum beordert.
Zusammengesetzt aus dem Mannschaftstransportwagen (MTF), als Führungsfahrzeug, und dem Löschfahrzeug 8 (LF 8) der Feuerwehr Caldern sowie dem Gerätewagen – Logistik der Feuerwehr Sterzhausen und dem Löschgruppenfahrzeug 10 – Katastrophenschutz der Feuerwehr Goßfelden-Sarnau-Göttingen startete der Löschzug gegen 05:50 Uhr in Richtung Schönstadt.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Lahntal erhielten einen eigenen Einsatzabschnitt. Hier lokalisierten sie noch vorhandene Glutnester und löschten diese ab. Gegen 15:30 Uhr wurden sie durch einen weiteren Löschzug rausgelöst und kehrten gegen 16:00 Uhr nach Lahntal zurück. Der Grundschutz in der Feuerwehr Lahntal war zu jeder Zeit sichergestellt.
Zeitweise waren bis zu 400 Einsatzkräfte vor Ort. Auch Löschzüge aus benachbarten Landkreisen, wie dem Vogelsbergkreis oder dem Landkreis Gießen, unterstützten bei den Löscharbeiten.
Weitere Informationen zum Waldbrand finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung des Landkreises Marburg-Biedenkopf hier.
Bildquelle: Hit Radio FFH
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Bildquelle: Landkreis MR-BID, 19.07.2022
Bildquelle: Landkreis MR-BID, 19.07.2022
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